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Highlights 2016: Herausragende Tracks

Das Krampfjahr 2016 ist zwar seit ein paar Monaten Geschichte, doch irgendwie will es sich immer noch nicht ganz abschütteln lassen, schließlich ist seine Aufarbeitung bis hierhin zu einer scheinbar nichtLogo Unsoundaesthetics 2016 enden wollenden Odyssee verkommen. Aber damit soll jetzt, wo sogar schon der kalendarische Frühlingsanfang überschritten wurde, endlich mal Schluss sein!

Bleibt final also nur noch zu klären, welche Songs beziehungsweise Musikstücke sich eine kleine Würdigung verdient haben. Worten, denen – wer hätte das geahnt? – im Anschluss an diese Einleitung ‚Taten‘ (also, das heißt eigentlich weitere Worte) folgen werden. Wichtig zu wissen: Diese Auswahl soll keine vollumfängliche Repräsentation dessen darstellen, was der Blogbetreiber für die ‚besten‘ Tracks des abgelaufenen Jahres hält, sondern umfasst lediglich Musik, die nicht bereits über die zehn Albumfavoriten abgedeckt wurde, und ist auch eher als Ergänzung zu dieser Liste zu verstehen.

Hinweis: Zusätzlich zu den eingebetteten Playern befinden sich (Alternativ-)Links jeweils in den Tracktitel-Überschriften, über die man zu den besprochenen Songs gelangt. Im Notfall sollte also möglichst jeder die Gelegenheit haben, sich die aufgeführten Musikstücke anhören zu können.

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Highlights 2016: Die besten Alben

Jetzt, wo sämtliche Jahresrückblicke längst vergessen und fragwürdige Awards bereits medienwirksam an die üblichen Verdächtigen verteilt worden sind, lasse auch ich mir eine persönliche Abrechnung mit 2K16 nicht nehmen, muss dazu aber leider ein wenig ausholen…

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Revisiting 2016: Sidebar-Playlist (1.0)

Längere Zeit war es ziemlich ruhig hier bei UnSoundaesthetics. Das hat seine Gründe… nun, da aber zwischenzeitlich und mal wieder fast unbemerkt ein Jahreswechsel stattgefunden hat (huch!), wird es natürlich auch diesmal eine in Jahresbestenlisten verpackte Bilanz der besonders verspäteten Sorte geben. Wer das Geschreibsel dieser Seite schon länger verfolgt (vielen, vielen Dank an dieser Stelle!), der wird es vielleicht erahnen: Bevor die eigentlichen Highlight-Artikel an der Reihe sind, gibt es einmal mehr als Vorgeschmack die obligatorische Playlist für Nutzer eines gewissen Streamingdienst-Marktführers (sorry!), abrufbar auch über den eingebetteten Player am Seitenrand. Die vielen, intensiven Stunden unzähliger ‚Hör-Sessions‘ spiegeln sich in dieser ersten Auswahl wider – ja, es ist nicht nur leichte Kost dabei. Einem facettenreichen Musikgenuss dürfte dies aber nicht im Wege stehen…

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Highlights 2015: Top 10 Tracks

Keine Sorge, diesmal gibt es keinen langen Einleitungstext, ein paar Worte sollten ausreichen. Schließlich ist die folgende Liste der besten Songs, die das 2015er-Special vervollständigt, aus praktischen Gründen mal etwas schlanker ausgefallen, wodurch auch ein paar Dopplungen vermieden werden. Das hier ist also definitiv die letzte Rückschau aufs vergangene Jahr – versprochen! Unsound-Logo WP2015

PS: (Alternativ-)Links zu den Songs, falls die eingebetteten Player aus irgendeinem Grund nicht funktionieren sollten, gibt’s in den jeweiligen Track-Überschriften! 

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Highlights 2015: Die besten Alben

Und schon wieder eine Bestenliste! Überall tauchen sie auf, besonders am Jahresende, von den kleinsten Blogs bis zu den reichweitenstärksten Magazinen, alle bombardieren sie die Welt mit ihren inflationären Rankings. Da reiht man sich doch nur zu gerne ein, jedoch durfte die folgende, durchaus wohl überlegte Auswahl immerhin mehr als einen Monat lang heranreifen, um sich nun drastisch verspätet, aber …nennen wir es mal…  einigermaßen vollendet zu präsentieren, sofern dies überhaupt möglich ist.

Beim Verfassen dieser Zeilen stellt sich ein gewisser Déjà-vu-Effekt ein, deswegen sei auf die Einleitung des letzten Jahres verwiesen und an dieser Stelle nur kurz angemerkt, dass es bei der schieren Menge an veröffentlichter Musik einfach unmöglich ist, ihr in irgendeiner Weise gerecht zu werden. Denjenigen, die das hier lesen, wurde die Qual der Wahl damit hoffentlich ein wenig aus der Hand genommen. Vielleicht sagt die Selektion der Titel aber auch mehr über die Person aus, die sie vorgenommen hat, als über das Musikjahr 2015 – wer weiß das schon?

Fest steht hingegen – um ein bisschen Pathos in die Sache zu bringen –, dass Musik eines der wenigen Bollwerke gegen die Unannehmlichkeiten der Existenz darstellt und gleichzeitig, sofern sie mehr als bloße Ablenkung sein möchte, trotzdem in jene Realität eingebunden, also nicht vom Leben abgekoppelt ist. Das einleitende Geschwafel beschließe ich also in der Überzeugung, dass die unten gelisteten Alben dies gerade bewerkstelligen, indem sie der faden Mittelmäßigkeit und Austauschbarkeit entsagen und zum Kern der Dinge hervordringen.

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Highlights 2015: Die besten EPs & Mini-Alben

Während die Eindrücke aus dem letzten Jahr nun so langsam Platz machen für die Gegenwart (um nicht vom abgedroschenen ‚Hier und Jetzt‘ sprechen zu müssen) und 2016 Kontur annimmt, gibt es doch noch einiges, das nachhallt. Die Rede ist von – wer hätte das gedacht? – sehr guter Musik! Den Startschuss zur wie immer reichlich verspäteten Rückschau auf die Highlights von 2015 macht das Ranking einer oft vergessenen und unterschätzten, jedoch dank des Independent-Sektors niemals irrelevant gewordenen Veröffentlichungsform: der EP. Schließlich erscheinen immer wieder auch tolle Werke, die aber nicht über den Umfang eines gesamten Albums verfügen. Genau solche habe ich hier zusammengestellt.

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Zum Jahreswechsel: So klang 2015 (Version 1.0)

Es ist mal wieder soweit: Das alte Jahr geht zu Ende und die allgemeinen Neujahrsplanungen erreichen ihren Höhepunkt. Wer jedoch hippe Veranstaltungen mit teurem Champagner und fragwürdiger Dauerbeschallung ebenso als dekadenten Unfug empfindet, wird womöglich erleichtert sein, dass auch diesmal wieder eine Spotify-Playlist mit den Highlights der letzten 12 Monate die Sidebar dieses Blogs schmückt. Auch diesmal, sofern das überhaupt noch der Erwähnung bedarf, geht es musikalisch darin nicht immer nur harmonisch zu. Will heißen: 2015 wird in allen Facetten repräsentiert, mögen diese auch mal herausfordernd und sperrig sein…

Update: Die Playlist wächst und wächst – und nähert sich langsam ihrem finalen Stand. In Kürze folgt dann auch selbstverständlich wieder das ‚richtige‘ Ranking der besten Songs und Alben, auf das hiermit eingestimmt werden soll. Bis dahin viel Spaß beim Hören!

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Goodbye Tomorrow!

Jahrgang ’15, aber geht ab wie… ’94? Happy Hardcore-Pianos, cheesy Vocal samples und Breakbeats delikat in-your-Face. Das Ding zieht wirklich alle Register, fehlt nur noch die olle Rave-Sirene (Schade drum!). Erzählt mir bloß nichts von Nostalgie. Warum heißt das Teil wohl »Amnesia«? Und wiederholt sich in der gefühlten Endlosschleife? Scharf nachdenken…kommt man drauf. Ich bezweifle fast schon, dass es einen Song gibt, der mehr über unsere heutige Zeit aussagen könnte. Ach, war nicht vor kurzem auch BTTF-Day?

 
Kleiner Nachklapp: Das unschlagbare ‚Original‘ gibt’s auf SoundCloud.

 

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Highlights 2014: 25 herausragende Musikstücke

Was hatte 2014 musikalisch zu bieten? Um diese Frage ging es hier vor kurzem ja schon bei der Suche nach den Album-Highlights des abgelaufenen Jahres – eine äußerst knifflige Angelegenheit –, doch keine Jahresbilanz ist eben vollständig ohne eine Auswahl der herausragenden Songs/Musikstücke. Aber auch die ist nicht leicht getroffen, denn so eine Liste füllt sich viel zu schnell und es ist schade um jeden hörenswerten Titel, der herausgestrichen werden muss…

Teile der Musikpresse hatten indes berechtigten Grund dazu, in 2014 das Jahr des Körpers zu erkennen: allen voran im Gesamtkunstwerk von Kritikerliebling FKA Twigs, die R’n’B beim Feuilleton wieder salonfähig machte, während irritierende, zerfließende Körperinszenierungen bei Arca eher sinnbildlich für sich auflösende Grenzen der Geschlechtsidentität stehen. Pharmakon hingegen geht es um den leibhaftigen, fleischlichen Körper als Gegensatz zum Geist. Perc und Lawrence English andererseits verstehen ihre stark auf das Physische abzielende Musik als politischen Wachmacher für die Gesellschaft. Das Somatische spielt sicherlich auch bei Künstlern wie z.B. Ben Frost, Vessel oder – wer hätte das gedacht? – The Body eine Rolle.

Davon mal abgesehen, ist die Musikwelt aber natürlich viel zu divers, um sie auf einen Trend herunterzubrechen… was auch nicht Ziel dieser Auswahl gewesen ist – die Vielfalt soll sich gefälligst widerspiegeln. Die Rankings nehmen dafür eine andere zentrale Rolle für den Blog ein, denn sie repräsentieren das hier vorherrschende Musikverständnis auf essenzieller Ebene. In erster Linie ist die Zusammenstellung aber natürlich als – hoffentlich unterhaltsam gestaltete – Anregung zum Hören und Entdecken gedacht. Viel Spaß!

PS: Wer die eingebetteten Soundcloud- oder Bandcamp-Player nicht abspielen können sollte, findet in den jeweiligen Tracktiteln der Überschriften einen Direktlink zur Alternativquelle (Vimeo, YouTube), bei der man sich den entsprechenden Song anhören kann.

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Highlights 2014: Top-Alben

Ganz ehrlich: Niemand mag frühe Jahresrückblicke, die einem schon Anfang Dezember allerorts aufgedrängt werden. Deswegen… na gut, auch wegen anderer Gründe, kommt mein Highlight-Ranking für 2014 auch später als alle anderen! Wie schon im letzten Jahr gilt natürlich auch diesmal das Credo: Vollständige oder objektive Bestenlisten gibt es nicht, sie bleiben stets Ausschnitte ohne Universalitätscharakter – eine persönliche Selektion nach individuellen Kriterien. Und trotzdem fiel es mir diesmal sogar schwer, eine für die eigenen Maßstäbe zufriedenstellende Rangliste zu kreieren.

2014 erschien mir in musikalischer Hinsicht nämlich in der Spitze sehr dicht gestaffelt, nur wenig hat sich daher wirklich für eine ‚Ehrung‘ aufgedrängt. Zwar gab es durchaus viele gute und sehr gute Alben, jedoch kaum besonders hervorstechende, brillante, mitreißende Werke, die meine subjektiven Knöpfchen zu drücken wussten. Oder lag es vielleicht an enttäuschten Erwartungen? Manche mit Vorfreude erwartete Alben gestandener Künstler konnten ihre Vorschusslorbeeren letztlich nicht ganz einlösen.

Beherrscht wurde das Jahr indes vor allem von Ambient- und Drone-Klängen, ätherisch-umwasserten Rock-/Pop-Formationen sowie ‚Hauntologen‘-Techno – es ist, als lege sich ein nebulöser Schleier um den Musikbetrieb unserer Zeit –, wohingegen viele bekannte Post-Rock-Bands solide Alben ohne größere Neuerungen nachlegten. Das Ranking haben diese Trends aber nicht unbedingt dominiert. Alles in allem war es ein knappes Rennen an der Spitze, mit vielen Anwärtern auf einen Startplatz, aber keinen echten Titelfavoriten. Nur eines kann ich vorab versprechen, Coldplay oder Kraftclub sind garantiert nicht darunter!

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