Beiträge getaggt mit Video

Video: State of Mind & Sacha Vee – Black Raven

Eine Annäherung an Videospielästhetiken gibt’s in diesem brandaktuellen Clip aus dem Hause Blackout. Kriegsshooter-like kommt dieser in zerütteter Ruinenlocation daher und mixt sein Szenario mit Fantasy-Elementen. Diese Mischung aus dreckigem Realismus und visuellen Effekten erinnert mich stilistisch etwas an die Arbeiten von Neill Blomklamp („Elysium„, „District 9„).

Die Musik: Kompetenter Vocal-D’n’B aus Neuseeland. State of Minds Melodien, Texturen und erstaunliche Bassfiguren überzeugen vollauf, auch wenn es beim Titel „Black Raven“ gut und gerne noch darker hätte zugehen dürfen. Durch den soul-poppigen Gesang von Sacha Vee erhält das Ganze auch eine sehr zugängliche Note, was man zwar mögen kann, aber definitiv nicht muss. Schön ist aber wiederum, dass die Zwei diesmal nicht ganz so straighte Wege gehen und sich auf eher melodisches Terrain begeben.

(via DjMag)

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Video: The Stranger – Where Are Our Monsters Now, Where Are Our Friends?

Noch aus dem letzten Jahr, aber in Deutschland scheinbar weitgehend unbeachtet: Das Video zu „Where Are Our Monsters (…)“ von The Strangers Album „Watching Dead Empires In Decay„.
Die uralten Schwarzweißbilder untermalen perfekt den zähen, spukigen Sound, welcher den wohligen Schauer eines alten Horrorfilm-Scores heraufbeschwört. Eine gelungene Symbiose, da sich nicht nur die akustischen, sondern auch einige der visuellen Motive wiederholen. Sehens- und hörenswert.

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Video: Gesaffelstein – Hate Or Glory

Werd‘ zu Gold oder stirb bei dem Versuch: Ein paar Tage mehr hat das Video ja mittlerweile schon auf dem Buckel, als dass ich es als Neuigkeit verkaufen könnte, dennoch halte ich es für so sehenswert, dass ich es hier nicht unerwähnt lassen möchte.

In Gesaffelsteins aktuellem Clip scheint die Welt wie aus den Angeln gehoben. Gekippte Kamerawinkel und langsame Fahrten unterstreichen die gewohnt unterkühlte Klangwelt und die edelmetallharten Midtempo-Beats. Nachdem der großartige Mindfuck-Hochglanz-Videoclip zur ersten Single „Pursuit“ zu Recht zwei UK Music Video Awards abgestaubt hat, erzählt die visuelle Umsetzung von „Hate Or Glory“ ein fast surreales, urbanes Neuzeitmärchen, angesiedelt in einem US-amerikanischen Ghetto. Inhaltlich stehen mit Gier und Macht, dem Motiv von Aufstieg und Fall, zwar altbewährte Themen typischer Gangstergeschichten auf dem Programm, aber in dieser bizarren Variation hat man sie wohl noch nie gesehen…

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