Beiträge getaggt mit Breakcore

Highlights 2015: Die besten EPs & Mini-Alben

Während die Eindrücke aus dem letzten Jahr nun so langsam Platz machen für die Gegenwart (um nicht vom abgedroschenen ‚Hier und Jetzt‘ sprechen zu müssen) und 2016 Kontur annimmt, gibt es doch noch einiges, das nachhallt. Die Rede ist von – wer hätte das gedacht? – sehr guter Musik! Den Startschuss zur wie immer reichlich verspäteten Rückschau auf die Highlights von 2015 macht das Ranking einer oft vergessenen und unterschätzten, jedoch dank des Independent-Sektors niemals irrelevant gewordenen Veröffentlichungsform: der EP. Schließlich erscheinen immer wieder auch tolle Werke, die aber nicht über den Umfang eines gesamten Albums verfügen. Genau solche habe ich hier zusammengestellt.

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Review: End.user & N.L.I.C. – her shadow EP [2015]

End.user & N.L.I.C. - her shadow EP| Erschienen bei Bandcamp / Sonicterror (2015) / Coverfotografie von Chris Arson |

Die Atmosphäre ist elektrisch geladen, ein finsteres Grollen ertönt im Hintergrund. Vom Himmel regnet ein Bombenteppich nieder und wüstes Batteriefeuer von allen Seiten durchsiebt die Luft. Die Rede ist nicht etwa von einem Schlachtfeld aus dem vergangenen Jahrhundert, sondern von Musik. Einer radikalen Artikulation von Musik, die sich gebärdet, als wäre der dritte Weltkrieg ausgebrochen – so kennt und schätzt man die Soundgewalt von End.user. Es kommt also nicht von ungefähr, dass er und Kollege N.L.I.C. ihre musikalisches Heim und Wirkungsstätte Sonicterror getauft haben. Doch auf reine Krawallmacherei darf man die Beiden längst nicht reduzieren, haben Lynn Standafer und Carl Sealey, die Personen hinter den Pseudonymen, oft genug bewiesen, dass sie versierte Samplingkünstler mit einem Gespür für Atmosphäre und elaboriertes Klangdesign sind.

Gemeinsam haben die zwei Breakcore-Heads nun eine neue EP herausgebracht. Nicht etwa auf Hymen, Ohm Resistance oder Ad Noiseam, einige der namhaften Stationen in der Vergangenheit – nein, stattdessen ganz einfach und ohne große Promotion via Bandcamp. Fünf Tracks beinhaltet das Release, die meisten davon sind mit etwas mehr oder weniger als vier Minuten Laufzeit recht kurz gehalten. Opener »tranquility (pulling the veil)« erklingt bemerkenswert ruhig und melodisch. Die nach ungefähr einer Minute einsetzende Drumspur ist dann aber doch ein bisschen zu schneidend, nervös und verzwickt konstruiert, um die Bezeichnung Downtempo hier adäquat erscheinen zu lassen. In jedem Falle handelt es sich um einen ebenso gelungenen wie unaufgeregten Beginn, den man durchaus mehrmals hören kann, bevor man alle Feinheiten registriert. In eine vergleichbare Richtung wie das Eröffnungsstück weist auch »regret (iamthesun – zinovia version)«, die alternative Version eines älteren Tracks, den man schon damals auf End.users Album »Even Weight« von 2011 zu hören bekam. Wie der Hinweis im Titel verrät, entstand diese Fassung in Zusammenarbeit mit der äußerst begnadeten Produzentin Zinovia Arvanitidi. Auch wenn das Stück an sich nicht wirklich neu ist, so fügt es sich doch passend in die Veröffentlichung ein. Denn auch der nachfolgende Titel (»i didn’t forget it, i left it there for you«) ist wieder melancholisch und zurückgenommen ausgefallen, lediglich die impulsive Schlagzeug-Rhythmik unternimmt hin und wieder Zuckungen, die aus der getragenen Stimmung etwas ausbrechen. Und wieder überzeugt das Duo mit schwermütiger Komposition und niedrigem Tempo.

Die Ruhe soll jedoch bald ein Ende haben. Programmatisch wird die zweite Hälfte der EP von »awakening the beast« eingeläutet: Anfangs ein recht einfach gehaltenes Drum & Bass-Stück neuerer Schule, bringt es im weiteren Verlauf die heftigen, überfallartig rollenden Beat-Attacken zurück, wegen der sich End.user seinen Ruf als kompromisslosen Breakbeat-Berserker verdiente. Nach diesem kurzweiligen Fast-Vierminüter lässt »ditch« mit Kollabopartner Gore Tech endgültig die Breakcore-Katze aus dem Sack – und zwar so, als wäre das Biest mit Absicht lange Zeit nicht gefüttert worden! Zunächst muss es einen verschlungenen, stimmungsvollen Intro-Parcours hinter sich lassen, bevor es schließlich seinen vernichtenden Beutezug antreten darf, bei dem wirklich nichts mehr heil bleibt. Das Verheerende: Es ist brutal und intelligent – also gleich doppelt gefährlich. Aber genug der Rhetorik! »ditch« ist eine irre gute Haudrauf-Chose mit Dynamik, Ideen und diversen Rhythmusverschiebungen. Zutaten: Kreischende Soundspitzen und hysterisches Geballer wie aus einem Sci-Fi-Shooterspiel. Zum Schluss setzt der Track ganz und gar auf pure Amen Break-Power; richtig eingesetzt, zeigt sich auch hier wieder zu welcher brachialen Sprengkraft dieses altbekannte Drumming-Sample fähig ist!

Das Gesamtbild stimmt: »her shadow« ist eine runde und schlüssige EP, die eine klare Progression durchläuft. Sind die ersten Titel noch vergleichsweise langsam und ausgeglichen, steigt die Aggressivität und Härte nachher eklatant an. End.user und N.L.I.C. beweisen, dass sie beide Seiten – die leisen Töne und das Martialisch-destruktive – sowie das Grau dazwischen beherrschen. Beachtenswert dabei ist zudem der Umstand, dass das Release ohne unterstützendes Label im Rücken und quasi auf eigenes Risiko der Künstler in die Welt gesetzt wurde. Ein waschechtes Independent-Werk sozusagen. Umso mehr wäre es den Urhebern zu gönnen, dass diese hörenswerte Musik auch ein Publikum findet.

Tracklist:
01. tranquility (pulling the veil)
02. regret (zinovia version)
03. i didn’t forget it, i left it there for you
04. awakening the beast
05. ditch (feat. Gore Tech)

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Review: Ruby My Dear – Form [2013]

Ruby My Dear - Form[Erschienen bei Ad Noiseam (2013) / Painting by Marc Streichen]

Es mag keine allzu waghalsige Behauptung sein, doch Breakcore und IDM lassen sich immer weniger voneinander unterscheiden. Das zeigt schon ein Blick auf die Diskographien von Künstlern wie Venetian Snares oder Enduser. Sofern eine solche Trennlinie überhaupt jemals eindeutig gezogen werden konnte, denn schließlich handelt es sich bei beiden Kategorien mehr oder weniger um paradoxe Hilfskonstrukte, die als Genremarkierungen gerade das bündeln wollen, was sich orientierungsstiftenden Schemata ohnehin weitgehend entzieht bzw. idealerweise einen nahezu dogmenbefreiten Ausdruck der Kreativität darstellt. In der Tat passen die radikale MashUp-Attitüde und Zerstörungswut auf der einen Seite und die oft exzentrischen, mitunter sämtliche Hörgewohnheiten sprengenden Klangtüfteleien auf der anderen Seite gut zusammen.

Auch Ruby My Dear scheint sich mehr denn je auf einem solchen Mittelweg zwischen verschiedenen Stilrichtungen zu bewegen. So einfach lässt sich sein letztes Album eben nicht schubladisieren, weswegen der schlichte Titel „Form“ und das stilistisch abstrakte Cover-Artwork in Anbetracht dessen alles andere als willkürlich gewählt zu sein scheinen. Entsprechend vielfältig gestalten sich die musikalischen Ausprägungen der elf Tracks. Ist man nur auf der Suche nach dem schnellen Breakcore-Kick, muss man sich zunächst gedulden. Der ebenso so kompakte wie ausgezeichnete Opener „Prah“ verzichtet z.B. auf ein leitendes Beatgerüst und hätte sogar hervorragend auf eines der letzten Alben von Klangkunst-Genie Amon Tobin gepasst, so reichhaltig, entrückt und schlicht umwerfend ist das Sounddesign geraten – wie eine Szene vom anderen Stern…

Bei „Stax bleiben die heftigen Beat-Bombardements ebenso aus, wenngleich die abgehackte, von Glitches und Brüchen durchzogene Downtempo-Nummer von jeglicher Easy-Listening-Tauglichkeit weit entfernt ist, dank ihrer kurz vor Schluss einsetzenden Piano-Klänge aber zu einem ruhigen Ende gelangt. „Spleen operiert zu Anfang mit trübsinnigen Hip Hop-Beats und geht dann im weiteren Verlauf  ein erstes Mal zu labyrinthisch verzweigten Highspeed-Drum-Attacken über, die jedoch auf sich alleine gestellt leider noch ein wenig farblos und erstaunlich moderat ausfallen.

Die darauffolgenden Tracks sind dann eher von im weitesten Sinne Dubstep-ähnlichen Rhythmen geprägt, wie z.B. das narkotisch wabernde „Carradine Suicide“, ohne jedoch ihre experimentelle Clicks & Cuts-Affinität aufzugeben. „Jitter Room und „Annwvynklingen ebenfalls wunderbar verspult. Hier trifft die träumerische Atmosphäre auf kontrapunktiv platzierte Knarzbässe und disharmonische Frickelelemente. Gegensätze bleiben auch danach das Thema, allerdings wendet sich das Album wieder mehr den altbewährten Braindance-Ingredienzen zu. 20-bits Fish“, in dem verspielte Melodien und eine kindlich zufriedene Grundstimmung ironisch gebrochen auf hyperaktiv zuckelnde Schachtelbeats prallen, könnte geradewegs Aphex Twins verrücktem „Richard D. James Album“ entsprungen sein.

Entspannte Zupftöne und Hawaii-Feeling begleiten „Geysa, den Ruhepol der Platte. Hier übernehmen sanfte Ambient-Klänge und schräge Geräuschkunst die Oberhand, ohne dass aggressive Percussions die Idylle wie üblich durchbrechen.
Erst im Schlussdrittel des Albums („Focus on Sanity“ u.a.) hält der Breakcore mit seinen charakteristischen Extremen – Hardcore-Geballer, abrupte Rhythmuswechsel, augenzwinkernde Over-the-Top-Samples – tatsächlich verstärkt Einzug. Das macht wohldosiert umso mehr Spaß, die Ernsthaftigkeit geht aber glücklicherweise nie ganz verloren. So beendet „Embruns das Gesamtwerk nach einem Marathon der zermarternden Sounds in seinen letzten Sekunden mit einem überraschend bodenständigen und organischen Breakbeat, der einfach nur unwiderstehlich ist…

Mit „Form“ hat Ruby My Dear ein abwechslungsreiches, wenn auch insgesamt nur bedingt innovatives Album hingelegt. Phasenweise durchläuft sein Schaffen Drill & Bass-Gebiete, die Aphex Twin und Co. schon vor ca. fünfzehn Jahren abgeklopft haben, weshalb die hier vorgefundenen Variationen eher als Referenzen, denn als Weiterentwicklung angesehen werden müssen. Allerdings zeigen sich einige Stücke beeinflusst von neuerer Bass Music, wodurch dem Werk der Anschluss an die zeitgenössische Musikgeneration gelingt. Nur relativ selten droht sich der Fluss ein wenig zu verlieren, wird das hektische Hin und Her anstrengend.
Herauszuheben ist eine neue Ausgeglichenheit und Kohärenz, denn „Form“ ist kein überbordend destruktives Album. Lärmige Passagen und stimmungsvolle Momente halten sich die Waage. Anstatt ‚Copy & Paste‘-Fragmentarismus und szenetypische Anarcho-Prinzipien des Breakcore weiter auf die Spitze zu treiben, ist ein spürbar größeres Interesse für ungewöhnliche Sounds, Melodien und ausgefeilte Texturen hinzugekommen. Es scheint, als hätte jemand seine Form gefunden.

Tracklist:
01. Prah
02. Stax
03. Spleen
04. Carradine Suicide
05. Jitter Room
06. Annwvyn
07. 20-bits Fish
08. Geysa
09. Focus On Sanity
10. Oct Chrystal
11. Embruns

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Broken Note – Black Mirror MixTape

Broken Note veröffentlichen ja in wenigen Tagen ihre „Black Mirror EP“ (ich hatte bereits darüber geschrieben). Dem Release schicken sie nun ein aggressives Mixtape voraus, das man sich auf Soundcloud anhören kann. Gut eine Dreiviertelstunde voller heftiger und dreckiger Beats, die klar machen, was man demnächst zu erwarten hat…

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Das kenn‘ ich doch irgendwo her… (1)

Es gibt sie, die gelegentliche Erinnerung beim Hören eines Musikstücks: „Hey, das kenn‘ ich doch“, also das gedankliche Brückenschlagen von Musik A zu Musik B. In dieser Rubrik wird jenes Phänomen künftig ein wenig anhand exemplarischer – und wie ich hoffe auch interessanter – Fälle beleuchtet werden. Dabei geht es mir natürlich nicht um lückenlose Quellenrecherche oder darum absurde Plagiarismusdebatten von vorvorgestern loszutreten. Im Gegenteil… hier soll es, ‚artsy‘ ausgedrückt, quasi ganz postmodernistisch um jegliche Form von musikalischen Querverweisen, Ähnlichkeitsbeziehungen und referentiellen Verknüpfungen gehen, ganz egal ob es sich dabei konkreter um einzelne musikalische Elemente wie Sounds und Samples handelt oder um rein spekulative Inspirationsquellen, die der jeweilige Künstler gehabt haben könnte.

Alte Kamellen – Volume 1 (inklusive Exkurs in wichtigtuerisches Kulturgefasel)

Das erste Beispiel hat seinen Ausgangspunkt in der Zeit um die vergangene Jahrhundertwende. Nachdem Drum & Bass Ende der 90er Jahre durch zunehmende Vermengung mit Elementen des Soul, Jazz und Chill Out immer salonfähiger, und damit auch tauglicher für Radio, TV und Lounges geworden war, flüchtete sich ein Teil der Szene in die Dunkelheit. Hart und roh sollte der Sound wieder werden, und nach Möglichkeit wieder in spärlich beleuchteten Underground-Clubs der britischen Großstädte stattfinden. Eine glückliche Fügung der Geschichte aus künstlerischer Sicht, die dem Genre längerfristig betrachtet zwar kaum kommerzielle Überlebenschancen garantierte, aber dafür eine überschaubare Menge an dystopischen Glanzlichtern wie etwa den Antimusik-Fatalisten von No U-Turn Records hervorbrachte, die bei all der futuristischen Finsternis für eine begrenzte Zeit besonders hell brannten.

In diesen Kreis lässt sich kaum ein anderes Kollektiv besser einordnen, als die vierköpfige D’n’B-Combo Bad Company. Erst 1998 gegründet, konnte sich die Formation mit einem reduktionistischen Stil aus drückenden, verzerrten Bässen, kantigen Drumloops und industriell-düsterer Atmosphäre schnell einen Namen machen. Techstep war das Stichwort. Das Exemplar, um das es hier gehen soll, stammt vom Genreklassiker „Inside the Machine“ (2000) und nennt sich „Nitrous“ (siehe Video unten). Der Track beginnt mit zwielichtigen, langgezogenen Synthietönen, anschließend setzen nacheinander Hi-Hats, Bass- und Snare Drum ein, bevor es ab ca. 01:05 Min. zu der eigentlich wichtigen Stelle kommt: Die mächtige, bedrohlich grollende Basslinie wird das erste Mal losgelassen und erst danach gesellen sich die rollenden Breaks dazu. Es ist dieser ungemein markante Basslauf, der hervorsticht und einen großen Teil des Reizes an diesem Stück ausmacht!

Bad Company waren zunächst enorm einflussreich, überschritten aber recht bald ihren Zenit und lösten sich 2005 endgültig auf. Mitglied Dj Fresh sollte einige Zeit später noch mit eher fragwürdiger Musik große kommerzielle Erfolge erzielen…

Mitte der 00er gilt Drum & Bass trotz stetiger Weiterentwicklung durch fortgeschrittene technische Möglichkeiten für eine breitere Öffentlichkeit mehr oder weniger als tot. Während einige schon mit den Nachrufen beginnen, werkelt ein gewisser Lynn Standafer derweil an seinen irrwitzigen, geradezu anarchischen Beats, die keinerlei Grenzen oder Dogmen zu kennen scheinen, außer dem Motto: Alles ist erlaubt. Unter dem Pseudonym Enduser betreibt der Amerikaner eine extreme, breakcore-lastige Spielart rhythmischen Sperrfeuers, die sich selbst in die mittlerweile weit entgrenzte Drum & Bass-Schublade nicht so einfach einsortieren lässt. Wie sich das für eine solche Strömung gehört, bedient er sich für die zumeist chaotischen, wüsten und apokalyptischen Outputs bei Richtungen wie Ragga, Dub, Hip Hop, Jungle, Hardcore Techno oder Post Industrial. Aber nicht nur da. „No Wisdom“ heißt der Track von Interesse auf „Bollywood Breaks“ (2004), das wohl nicht zufällig diesen Titel versehen bekommen hat. So startet das Viereinhalb-Minuten-Stück denn auch dank exotischem Geräuschfundament, verträumten Texturen und glockenhellen Backing-Vocalsamples sogar angesichts zerstückelter Jungle-Breakbeats noch vergleichsweise freundlich, als nach… nun ja, es sind tatsächlich wieder ca. 01:05 Minuten – und wer schlau ist, bei dem klingelt’s jetzt – der entscheidende Erinnerungsanker ausgeworfen wird: Richtig, es ist jene Monster-Basslinie, hier leicht verändert, die durch Mark und Bein geht und diesem Track seinen richtungsweisenden Punch verpasst!

Das waren zugegeben ein paar Umwege, doch was bleibt am Ende davon übrig? Viel Lärm um nichts? Möglich, ist ja auch so ein Gemeinplatz, dass sich Geschichte eben wiederholt. So findet das Relikt eines (vermeintlich) aussterbenden Genres zu seinem Nächstverwerter, dem Enduser. Selbigem möchte man ohnehin für die Wahl seines Pseudonyms mal wieder gedanklich High-Five geben, haucht der doch regelmäßig den alten Kamellen höchst gewieft neues Leben ein, bis man im Zitatedschungel endgültig den Durchblick verliert. Wobei es natürlich nur eine Frage der Zeit ist, wann auch das wieder recycelt, verfremdet, neu arrangiert oder rekontextualisiert wird, wenn es nicht eh schon längst irgendwo geschehen ist…

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